Ein stolzes Wappen


Die einstige Bürgmühle, Friesenberg

Wiedikon hat ein Wappen, das sich sehen lassen darf. In der Fachsprache der Heraldiker wird es so beschrieben: "In Blau ein von Rot und Silber geteilter, goldgefasster Reichsapfel mit goldenem Kreuz". Der Reichsapfel ist zwar ein mittelalterliches Symbol, aber das Wappen ist jünger: Eindeutig bezeugt ist es erst, seit der Kupferstecher Konrad Meyer dieses Wiediker Emblem in seinem 1674 erschienenen Wappenbuch abgebildet hat.
Im unteren Wyl, Haldenstrasse

Und doch zeigt uns das Wappen das Selbstbewusstsein eines Dorfes, das auf eine lange Vergangenheit zurückschauen und mit Vertrauen in die Zukunft blicken konnte. Was wir aber heute über die Wiediker Geschichte wissen, verdanken wir der jahrzehntelangen Forschungsarbeit des früheren Wiediker Gemeindepfarrers Paul Etter.

Was hier berichtet wird, stützt sich weitgehend auf die subtilen Untersuchungen unseres hochverdienten Wiediker Lokalhistorikers.

Der Oetenbacherhof, Zweierstrasse